Sabine Kuxdorf studierte Soziale Arbeit an der katholischen Hochschule NRW. Die interdisziplinäre und intersektionale Arbeit waren Schwerpunkte in ihrem Studium, weshalb sie sich auch mit Aesthetics of Access beschäftigt. Als Performerin sammelte sie Erfahrungen beim Stück „Collisions Interdites“ des Kollektivs DIPHTHONG und bei der multisensorischen Performance „Life is a Jungle“ der Choreographin Khadidiatou Bangoura, mit der sie ebenfalls das Rechercheprojekt „How does it feel?“ durchführte, welches sich mit der Entwicklung einer inklusiven Didaktik und Methodik für Tanzkurse mit sehenden, sehbehinderten und blinden Menschen beschäftigte. Für das Ballett am Rhein schrieb Sabine Kuxdorf im Autor*innenteam die Audiodeskription von „Krabat“ und „True Crime“. Außerdem entwickelte sie am Theater Münster die Audiodeskription für „Die Dreigroschenoper“ und „Ein Sommernachtstraum", am Schauspiel Köln für "was ihr wollt" und am tanzhaus nrw für "la vacabose". Bei der Ruhrtriennale 2024 gestaltet sie die Audiobeschreibung für „Futur Proche“ und 2025 entwickelte sie die künstlerische Audiodeskription für „Jungmann Jungklaus" beim Festival zeitgenössischer Tanz NRW. Als Access-Dramaturgin unterstützte sie die Artist Diploma Physical Theatre „Ungirling“ von Meret König und „In the end I need a hug“ von Carla Wyrsch. Außerdem betreute sie als Access-Dramaturgin die Produktionen von „Mein Vater war König David“ des ANALOG Theaters Köln, „Sechs Schwestern“ der Choreographin Lea Moro und „The M-Pet“ von Thaddäus Jungmann. In Köln 2025 begleitete sie die aufständische Relaxed Performance „stören“ am Drugland Theater und das interaktive Theaterstück „MONSTER / wild things*“ am COMEDIA Theater. Zuletzt war sie als Access-Dramaturgin für das Körperkonzert „BUZZ“ beim Festival imagetanz 2026 am brut Koproduktionshaus Wien tätig. Sabine Kuxdorf arbeitete zudem als Referenzperson für die Audiodeskription und als Beraterin für Barrierefreiheit bei der Performance „Ahnfrauen“ beim Impulse-Festival und fungierte als Outside Ear bei den Produktionen „Erste Schritte zu den Schwellen“ von Zwoisy Mears-Clarke, „24 Hebel für die Welt – Berichte aus der Winterreise“ von Un-Label und „Train Train (2/3)“ des Klangkünstlers miu sowie als Access-Beratung für „der Riss“ von pulk fiktion am Freien Werkstatt Theater Köln. An der Universität Hildesheim leitete sie 2025 mit Svenja Schulte ein Seminar zu Kreativer Audiodeskription im Film. Für sticky fragments setzte sie die Entwicklung der Keativen Audiodeskription von „minor glitch“ auf dem Gelände der Wachsfabrik in Köln-Rodenkirchen und „Power Strangers“ am Theater im Depot und in der Mischanlage der Kokerei auf der Zeche Zollverein um.
part of: Ghost Me, If You Can






































