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Sticky Fragments

Sticky Fragments – In good Company ist ein im Ruhrgebiet verankertes Performancekollektiv, das sich an den Schnittstellen von Physical Theatre, Bildender Kunst, Digitalität und kollektiver Stückentwicklung bewegt. In eigenständiger Autor*innenschaft entstehen Arbeiten, die künstlerische Forschung mit Spielfreude, Humor und einem offenen Probenprozess verbinden. Ein zentraler Bestandteil der künstlerischen Praxis ist der Ansatz der Aesthetics of Access. In Zusammenarbeit mit der Access-Dramaturgin Sabine Kuxdorf entwickelte das Kollektiv bislang mehrere Produktionen mit kreativer, integrierter Audiodeskription, die sich gleichermaßen an sehendes, sehbehindertes und blindes Publikum richten und Zugänglichkeit als ästhetisches Prinzip begreifen. Inhaltlich widmen sich Sticky Fragments wiederkehrend queer-feministischen und antikapitalistischen Fragestellungen und entwerfen spekulative Zukünfte zwischen Widerstand, Intimität und kollektiver Imagination. Seit 2021 realisierte die Company eine Reihe von Arbeiten, darunter Wenn wir Glück haben, dann löst es uns ganz auf (2021), Choking on Stardust (2022), try to catch a falling knife (2023), Ungirling (2024), In the end I need a hug (2024), Minor Glitch (2024) sowie PowerStrangers – touching the not yet (2025). Mit Ghost Me, If You Can (2026) entsteht erstmals eine Musiktheaterproduktion. Die Produktionen wurden unter anderem am Theater im Depot Dortmund, auf der Zeche Zollverein, im K21 Düsseldorf, im Barnes Crossing Köln, im Maschinenhaus Essen, im Museum Folkwang Essen sowie beim ZeitZeugFestival Bochum gezeigt. Das Kernteam besteht aus Meret König, Valentin Schwerdfeger und Charlie Wyrsch und arbeitet projektbezogen mit Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen zusammen. / Foto: Wannado Productions

part of: Ghost Me, If You Can